NICHT EINZUHOLENDER VORSPRUNG

HELLSTRAHLER

Sind optimal für die Beheizung großer Hallen geeignet. Die von Strahlungsheizungen ausgehende Wärmestrahlung erwärmt vorwiegend die Körper, auf die sie trifft. Die Strahlungsenergie wird durch elektromagnetische Wellen übertragen. Die Körper, auf die diese Strahlungsenergie trifft, absorbieren und reflektieren die Strahlung. Die Umwandlung der Strahlungs- in Wärmeenergie erfolgt direkt an unbeheizten Körpern. Die Umgebungsluft wird dabei nur unwesentlich erwärmt. Vergleichbar mit der Sonnenstrahlung, es trocknet die Luft nicht aus. 

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Strahlungsheizungen gehören zu den Infrarot- oder Wärmewellen-Heizungen und werden vornehmlich in Hallen eingesetzt, wo herkömmliche Heizungen unwirtschaftlich wären, deren Warmluft weitgehend nutzlos unter dem Hallendach hängen würde, während der Arbeitsbereich am Boden kühl bleibt. Dieser Vorteil ist ausgeprägter bei Hellstrahlersystemen, die mit höherer Temperatur und geringerer Fläche des Strahlers arbeiten. Hellstrahler zeichnen sich durch saubere Verbrennung mit sehr niedrigen NOx-Werten aus.

FLEXIBEL IM EINSATZ

 

Hellstrahler können in Hallen über 4m an Decken, Wänden oder Stützen installiert werden. Es braucht keinen Kamin, Heizungsraum noch Öltank. Es braucht kein spezielles System für die Wärmeverteilung. Das System ist anpassbar respektive beliebig ausbaubar. Arbeitsplätze können gezielt beheizt werden. Für mittlere und grosse Gebäude geeignet. Es braucht keinen Heizungsraum noch Öltank. Es braucht kein spezielles System für die Wärmeverteilung. Das System ist anpassbar respektive beliebig ausbaubar. 

REGELUNG

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Die Strahler lassen sich entweder in Stufen oder modulierend regeln. Je nach Planung und Temperaturprofil der Halle können unterschiedliche Temperaturen in einem Raum realisiert werden. So kann auf individuelle Temperaturanforderungen einzelner Zonen bzw. Arbeitsplätze flexibel eingegangen werden. Die Bedienung der Geräte erfolgt durch einfache Zeitschaltuhren oder komplexe Steuerungen, die die An- und Abschaltvorgänge mit Strahlungsfühlern regeln. Moderne Steuerungen ermitteln selbstständig den optimalen 

Einschaltzeitpunkt. PC-Anbindung oder Anbindung an die Gebäudeleittechnik ist ebenfalls möglich.

WÄRMESCHICHTUNG IN HALLEN

WARMLUFTHEIZUNG

STRAHLUNGSHEIZUNG

37.0°C

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36.0°C

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35.0°C

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34.0°C

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32.0°C

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30.0°C

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28.0°C

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26.0°C

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24.0°C

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22.0°C

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20.0°C

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18.0°C

Erwärmte Luft hat ein geringeres spezifisches Gewicht als Kaltluft. Dies hat zur Folge, dass sich Kaltluft im Bodenbereich und erwärmte Luft im Deckenbereich anstaut. Für die Nutzung eines Raumes ist fast immer die Temperatur in Bodennähe relevant, da hier der Bereich ist, in dem sich Menschen aufhalten und arbeiten.

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Die Beheizung grosser, hoher Räume erfordert einen enormen Energieaufwand. Den physikalischen Gesetzen folgend, steigt erwärmte Luft nach oben und bildet unter der Decke ein Wärmepolster. Je höher ein Raum ist, desto mehr Wärme staut sich unter der Decke.

Die Strahlungsheizung bringt die Wärme dorthin, wo sie gebraucht wird: in den Aufenthaltsbereich. Anders als bei Heizsystemen, die die Raumluft als Wärmeträger nutzen (Wärmeübertragung durch Konvektion), entstehen kaum Wärmepolster unter der Hallendecke, die sich durch aufsteigende Warmluft bilden.

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Ein weiterer Vorteil der Strahlungsheizung ist die relativ gleichmäßige Temperaturverteilung in vertikaler Richtung. Im Aufenthaltsbereich zwischen Fußboden und Kopfhöhe herrscht fast die gleiche Lufttemperatur. Darüber steigt sie leicht an bis zur Aufhängehöhe der Strahler.

22.0°C

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21.5°C

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21.0°C

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20.5°C

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20.5°C

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20.0°C

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19.5°C

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19.0°C

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18.5°C

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18.0°C

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19.0°C

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20.0°C

HELLSTRAHLER

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Kommen in Hallen mit einer Höhe von über vier Metern zum Einsatz. Ihren Namen tragen sie, weil die Erzeugung der Infrarotstrahlen des Gas-Luft-Gemisches an und in der Oberfläche der Geräteunterseite stattfindet und als sehr hell wahrgenommen wird. Die Aufwärmzeit beträgt nur ein bis zwei Minuten, die Nennwärmeleistung an der hellroten Oberfläche kann bis zu 950 °C betragen.

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Werden durch einen atmosphärischen Brenner direkt beheizt und mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben. Sie heißen Hellstrahler, weil die Erzeugung von Infrarotstrahlen durch eine sichtbare Verbrennung eines Gas-Luft-Gemisches an der Geräteunterseite vonstattengeht. Dabei glühen Keramikplatten „hell“. Die perforierten Keramikplatten bilden gleichzeitig das Herzstück der Hellstrahler. Durch sie strömt das Gas-Luft-Gemisch und verbrennt an deren Oberflächen. 

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Verbrennen Gas so sauber und nahezu rückstandsfrei, dass sie nicht einmal einen Kamin benötigen. Allerdings ist für eine ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen.

STIRNIMANN AG Kriens

Hallen-Heizungen 

Flüssiggas Anlagen

info@stirnimann-ag.ch

Grabenhofstr. 14

CH-6010 Kriens



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